How Many do you see?

03.03.2026

Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung!

Aneta Kajzer

How Many do you see?

Wann: 13. März – 10. Mai 2026

Wo: Neue Galerie Gladbeck

Eröffnung: 13. März 2026, 19:30 Uhr

Begrüssung:
Rainer Weichelt, Vorsitzender Neue Galerie Gladbeck e.V.
Maria-Antoinette Breil, Beigeordnete und Kulturdezernentin der Stadt Gladbeck

Einführung: Sabine Maria Schmidt, Kuratorin und Künstlerische Leitung 

Aneta Kajzer gehört zu einer jüngeren Generation von Maler:innen, die mit einer unkonventionellen und unmittelbaren Bildsprache und Ästhetik zunehmende internationale Aufmerksamkeit erregt. Die Präsentation ihrer Arbeiten in der besonderen Architektur der Neuen Galerie Gladbeck stellt einen wichtigen Akzent in ihrer Werkbiografie da.

Aneta Kajzers Bilder entstehen aus dem malerischen Prozess heraus. Es gibt (offensichtlich) keine vorangestellten Bildideen oder Vorzeichnungen. Flächen und Formen ziehen wie Naturereignisse, Wolken oder Traumbilder über ein Bildgeschehen. Aus diesem formuliert sich Gegenständliches heraus: Wesen, Gesichter, Landschaften, die sich wieder auflösen. Das geschieht mal spielerisch, mal bedrohlich oder ganz unvermittelt.

Meist nutzt sie große Formate, bevorzugt das Hochformat, das eine körperliche Beziehung zwischen Bild und Betrachter einfordert. Diese körperliche Begegnung ist Voraussetzung einer erlebbaren Unmittelbarkeit.

Es entsteht ein visuelles Abtasten und Erforschen der Bildräume. Mal fliesst die Farbe dünn und breit, mal sitzen kondensierte Farbschichten übereinander. Vieles entzieht sich wieder, nachdem es entstanden ist. Gesehenes bleibt nicht unbedingt gesehen. Anderes erscheint erst bei mehrmaliger Betrachtung.

Aneta Kajzers Malerei ist alles andere als abstrakt, wie oft erläutert wurde. Sie reduziert keine Gegenständlichkeit. Im Gegenteil: Aus ihren Farben entsteht ein wuchernd wachsendes bildnerisches Leben. Es ist auch das Kreatürliche, das in den Bann zieht. Es bleibt wiedersprüchlich, was wir sehen. Wir erkennen oder besser erspüren zugleich etwas von den Mechanismen unserer Wahrnehmung.

 

In Zusammenarbeit mit

Stadt Gladbeck