Natascha Früh
Natascha Früh fand vor rund 13 Jahren zur Malerei. Was zunächst als kreativer Ausgleich zu ihrem Beruf als Landschaftsarchitektin begann, entwickelte sich mit der Zeit zu einer intensiven künstlerischen Leidenschaft. Erste Impulse erhielt sie in Kursen bei Gabriele Musebrink, seither erschließt sie sich viele Techniken und Ausdrucksformen autodidaktisch.
Seit etwa zwei Jahren widmet sich Natascha Früh noch bewusster und regelmäßiger ihrer künstlerischen Arbeit. Mit großer Experimentierfreude erforscht sie Materialien, Strukturen und Bildräume. Gleichzeitig begann sie, ihre Werke öffentlich zu zeigen und den Austausch mit anderen Kunstschaffenden zu suchen, unter anderem auf Kunstmärkten und in Gruppenausstellungen.
Inhaltlich bewegen sich ihre Arbeiten im Spannungsfeld von Erinnerung, Wahrnehmung und inneren Zuständen. Ihre Bilder zeigen keine konkreten Orte, sondern verdichtete Fragmente aus Erfahrungen, Eindrücken und überlagernden Erinnerungen. Risse, Spannungen, Schichten und Kratzspuren sind dabei nicht nur gestalterische Elemente, sondern Hinweise auf das, was unter der Oberfläche liegt: Spuren von Verlust, Ruhe und Widerstand zugleich.
Inspiration findet die Künstlerin überall: im urbanen Umfeld des Ruhrgebiets, in Landschaften, in verwitterten Mauern oder in Eindrücken von Reisen. Ihre Werke geben keine eindeutigen Antworten, sondern öffnen Räume für eigene Assoziationen und persönliche Deutungen.
Im Rahmen der Ausstellung Kunst in der Maschinenhalle zeigt Natascha Früh Arbeiten, die diese vielschichtigen inneren Landschaften sichtbar machen und den Betrachter dazu einladen, sich auf die Spuren von Erinnerung und Wahrnehmung einzulassen.


Kontakt
Natascha Früh
Netzestraße 24
45136 Essen
Mobil 0163 257 48 26
Folge auf Instagram: @frueh.werke.
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